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Ich finde, es wäre in der Musik mal wieder Zeit für eine ähnliche Revolution wie Anfang der 90er durch die Bands aus Seattle. Wir haben ja auch durchaus eine ähnliche Ausgangslage wie damals: Die meisten Künstler werden eher als Kunstwerke inszeniert, die Musik is da eher Mittel zum Zweck um die Künstler zu verkaufen. Dementsprechend klingt es auch, das meiste is gleichgeschalteter Disco-Pop mit leichten Unterschieden. Die Texte sagen extrem selten etwas aus, meistens irgendwelches "Heile-Welt-Gelabere". Ich finde, dass die Beschreibung recht gut sowohl auf die Zeit Anfang der 90er passt, als auch auf die Zeit jetzt, 20 Jahre später. Zwischendurch gab es mal eine längere Phase gitarrenorientierter Musik, erst mit Grunge, dann mit Fun-Punk, aber Ende der 90er war auch das so ziemlich vorbei. Seitdem gab es nur noch relativ wenige Lebenszeichen aus der alternativen Musik, aller höchstens noch American Idiot von Green Day 2004, ansonsten fällt mir kaum ein erfolgreiches Album ein, das sowohl musikalische Härte als auch eine tatsächliche Aussage verbindet. Aber auch American Idiot hat nicht die Wirkung wie zum Beispiel Nevermind gehabt. Eigentlich war die einzige Wirkung, dass es jetz ein paar mehr gecastete Green-Day-Verschnitte gibt, die das, was die Masse für Punk hält bedient, ohne dabei aber wirklich was mit Punk zu tun zu haben.
Es wäre also mal wieder Zeit für eine musikalische Revolution. Stellt sich nur noch die lustige Frage, wie man sowas anstellt. Wahrscheinlich is so etwas gar nicht planbar, allerdings bräuchte man schon gewisse Vorraussetzungen, die man auch in Seattle Anfang der Neunziger erkennen kann: Eine gut aufgebaute Gemeinschaft mit einem funktionierenden System aus z.B. Plattenfirmen (in dem Fall hauptsächlich Sub Pop) und Künstler, die eben auch zumindest Pop-orientiertere und melodielastigere Musik spielt (zum Beispiel eben wie Nirvana). Wenn eine dieser Bands jetz wirklich mal ein fantastisches Album macht, kann sie eben so eine echte Revolution starten.
Dieses Jahr wird Nevermind 20 Jahre alt. Wäre doch schön, wenn wir zu 20 Jahren Grunge im Mainstream auch so ein Grunge-Revival erleben könnten. Den Foo Fighters hätte ich es in gewissen Maßen zugetraut, auch wenn sie kein wirklich typischer Grunge mehr sind, aber wenn dann bräuchte es wohl eine im Mainstream noch völlig unbekannte Band.
3.6.11 23:57
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


emily.the.twist (4.6.11 00:22)
Für eine Revoultion braucht man ein Ziel, was jeder anstrebt, was jedem was bringt etc. und da wir in unserer heutigen Gesellschaft schon für FAST alle Situationen/Lebensweisen/Denkweisen/etc. Musikalische untermalung haben(wie du aber auch schon erwähnt hast, die Inhalte bleiben doch die gleichen), bräuchte man nicht nur ein inhaltliches neues Ziel, sondern einen neuen "Sound". Ich verneine eine Revolution nicht, ich bin auch der Überzeugung, dass man aus Musik mehr machen kann. Ich wäre dabei

Salut.

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